Paarungszeit und Zuchtperiode

Nach den Herbst und Wintermonaten, in denen die Tauben mit der Mauser das Federkleid erneuert haben, beginnt mit dem Frühling, Anfang März die Zeit der Verpaarung und der Zucht

Gezüchtet wird nur aus den besten Tauben, die selbst schon alle guten Voraussetzungen einer guten Brieftaube unter Beweis gestellt haben.

Aufzucht und Pflege

Etwa 10 bis 12 Tage nachdem sich das Männchen mit dem Weibchen gepaart hat, legt die Täubin zwei Eier. Diese Eier werden dann im Wechsel vom Weibchen und vom Männchen bebrütet.

Wenn die jungen Tauben dann schlüpfen sind sie blind, völlig hilflos und ganz auf die Eltern angewiesen. In den ersten Tagen werden die Jungen von ihren Eltern mit Kropfschleim gefüttert. Da das Wachstum der jungen Tauben in den ersten Tagen enorm ist, benötigen sie diese hochwertige Nahrung.

Bereits nach wenigen Tagen erreichen sie schon ein mehrfaches ihres Geburtsgewichts. Wenn die jungen Tauben dann ca. 5-6 Tage alt sind werden sie mit dem Verbandsring beringt. Die Bezeichnung der Ring-Nummer setzt sich wie folgt zusammen: 1. DV = Deutscher Verband 2. Vereinsnummer ( fängt immer mit 0 an ) 3. Geburtsjahr der Taube ( schräg geschrieben ) 4. Endnummer ( kann ein-, zwei-, drei- oder vierstellig sein).

Jungtiere

Die Jungtiere werden von beiden Eltern gefüttert, bis sie 21 – 25 Tage alt sind. Ab diesem Zeitpunkt sind die Tauben dann flügge und können auch die Nahrung selbst aufnehmen.

Nun werden die jungen Tauben von den Eltern getrennt und in einem separatem Taubenschlag untergebracht. Dort wachsen sie in der Gemeinschaft prächtig heran. Schon bald werden die ersten Flugversuche unternommen.

Wenn diese ersten Übungsflüge geglückt sind, und die jungen Tauben die nähere Umgebung ihres Taubenschlags erkundet haben fliegen sie in Gemeinschaft im Schwarm oft bis zu mehreren Stunden am Stück. Die ist den Tieren angeboren und ist auch die Voraussetzung ihres körperlichen und geistigen Aufbaus für ihre zukünftigen Aufgaben.